"Orgelklang aktuell" 01-2918 erschienen

Die Orgel einer Kirche muss regelmäßig in Stand gehalten werden. Das ist ein bisschen wie mit dem eigenen Auto oder dem Fahrrad – will man nicht riskieren, dass bei ersterem plötzlich die Scheinwerfer nicht mehr funktionieren oder bei letzterem gar die Kette abspringt.

Für uns als Stiftung ist es immer schön zu erfahren, wenn Orgeln, die mit größten Mühen aus einem Dornröschenschlaf wachgeküsst wurden, anschließend durch einen Wartungsvertrag unter die Obhut sachkundiger Ohren und Hände gelangen. Eine Orgelbaufirma, die ein eigenes manchmal vor Generationen gebautes Instrument, oder auch eine zunächst fremde und dann vertraut gewordene Orgel betreut, ist wie ein Hausarzt. Oder wie die Autowerkstatt oder der Fahrradladen des Vertrauens.

Eine Aufgabe für Experten: ein geschultes Auge und das Wissen um die Eigenwilligkeiten und Anfälligkeiten bewirken ein jahrelanges ungestörtes Spiel der Orgel. Und wenn dann noch die Tipps zum Heizen und Lüften des Kirchraums ansatzweise berücksichtigt werden, dann macht die Orgel dauerhaft Freude. So sollte es sein, doch oft ... nun ja.

Es bleibt eine lohnende Aufgabe, eine historische Orgel wieder in alten Glanz und Klang zu bringen. Immer wieder verwandelt sich ein „alter Kasten“ in ein Schatzkästlein; zum Wohle aller, die einen solchen Prozess begleiten. Denn die renovierte Orgel bringt nicht nur den Raum, in dem sie steht, zum Strahlen, sondern auch die Gemüter der Besucher. Und das ist aller Mühen wert.

Darum bitten wir freundlich um Ihre Unterstützung der historischen Orgeln durch die Stiftung Orgelklang. Mit Ihnen zusammen können wir noch viele verborgene Schätze heben!

Und in der aktuellen Ausgabe unseres Stiftungsrundbriefs „Stiftung Orgelklang aktuell“ können Sie unter anderem etwas über die folgende Kostbarkeiten lesen:

  • Im orgelARTmuseum Rhein-Nahe bei Windesheim lässt sich eine eindrucksvolle Sammlung der verschiedensten Pfeifenorgeln und anderer Tasteninstrumente bewundern (sozusagen ein „Treffen der Königinnen“)
  • Wer war eigentlich Matthias Weckmann? Der frühbarocke Orgelvirtuose wurde um 17. Jahrhundert in Hamburg als Star gefeiert.
  • Professor Johannes Geffert , Organist und Musikpädagoge, wirbt für die Zukunft der Orgel
  • Und natürlich haben wir wieder ein kleines Rätsel vorbereitet. Gewinnen Sie eine einen Kurzurlaub für zwei Personen im Hotel „Müggelsee Berlin“!